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Charakterisierung(Ökobilanz-Begriff:) Teil der Wirkungsabschätzung, bei der alle Stoff(mengen), die einer Umweltwirkungskategorie zugeordnet wurden, mit stoffspezifischen Charakterisierungsfaktoren, die die Wirkungsintensität eines Stoffs im Vergleich zu der Referenzsubstanz der Wirkungskategorie angeben gewichtet werden. Dadurch lassen sich alle Umweltwirkungen in einer Kategorie durch die Menge der Referenzsubstanz mit der gleichen Wirkung wie alle Stoffe zusammen angeben. | |
Charakteristische Länge & Breite (Test)Die charakteristische Länge Lchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptlängsrichtung, die charakteristische Breite Bchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptquerrichtung. Sie dienen als vereinfachende geometrische Kennwerte zur Beschreibung der Gebäudeform in der energetischen Bilanzierung. Die charakteristische Länge und die charakteristische Breite werden im Rahmen einer Bilanzierung nach DIN V 18599 zur vereinfachten Ermittlung der Leitungslängen technischer Versorgungssysteme genutzt. Auf dieser Grundlage können die Wärmeverluste der Verteilnetze und damit die Energiebedarfe für Heizung, Warmwasser und weitere Anlagensysteme abgeschätzt und in der Energiebilanz berücksichtigt werden. Die Maße werden aus dem Gebäudegrundriss abgeleitet, auch wenn dieser nicht rechteckig ist. InhaltErmittlung von Lchar und Bchar Ermittlung von Lchar und BcharDie charakteristische Länge Lchar und die charakteristischen Breite Bchar eines Versorgungsbereichs werden bestimmt, indem das betrachtete Volumen zu einem Quader mit gleichem Rauminhalt vereinfacht wird. Dafür zerlegt man das Gebäudevolumen in Teilkörper, die idealerweise quaderförmig sind. Lcharund Bchar sind Länge und Breite der Grundfläche. Um die charakteristische Länge Lchar zu berechnen, wird die Summe der Längen aller Teilkörper ∑ Li durch die Anzahl der Geschosse nG dividiert: ∑ Li = L1 + L2 + L3 + L4 Lchar = (1/nG) • ∑ Li Um die charakteristische Breite Bchar zu berechnen, wird die Summe der Grundflächen aller Teilkörper ∑ (Li • Bi) durch die charakteristische Länge Lchar und die Anzahl der Geschosse nG dividiert: Bchar = (1/nG) • [(∑ (Li • Bi)) / Lchar] BeispielrechnungEin verschachtelter Körper wird zu einem quaderförmigen Volumen mit charakteristischer Länge und Breite vereinfacht. Die Länge ist dabei jeweils die längere Seite des Teilkörpers. Abb. 1: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 8, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH Ermittlung von Lchar und Bchar: ∑ Li = L1 + L2 + L3 + L4 ∑ (Li • Bi) = (L1 • B1) + (L2 • B2) + (L3 • B3) + (L4 • B4) Lchar = (1/nG) • ∑ Li = (1/2) • (L1 + L2 + L3 + L4) Bchar = (1/nG) • [(∑ (Li • Bi)) / Lchar] = (1/2) • [((L1 • B1) + (L2 • B2) + (L3 • B3) + (L4 • B4)) / Lchar] Es gelten die gleichen Maßbezüge wie zur Bestimmung der wärmeübertragenden Umfassungsfläche. Berechnung von Lchar und Bchar bei Teilkörpern mit nicht rechteckiger GrundflächeFür Teilkörper mit nicht rechteckiger Grundfläche wird die mittlere Länge und die mittlere Breite berechnet: Li = ∑ Lj / j Bi = ∑ Bj / j j: Anzahl der berücksichtigten Längen Abb. 2: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite bei einem nicht rechtwinkligem Gebäudeteil; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 9, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH Für die Fläche in der Grafik gilt: L = (L1 + L2) / 2 B = (B1 + B2) / 2 Berechnung von Lchar und Bchar bei geometrisch komplexen GebäudenFür geometrisch komplexe Gebäude (z. B. zylindrische Körper) können zur Ermittlung der charakteristischen Maße vereinfachend – für jeden Verteilkreis – diese Formeln herangezogen werden: Die geometrischen Faktoren fgeo und fB/L sind der folgenden Tabelle zu entnehmen: Abb. 3: Geometrische Faktoren zur Bestimmung von charakteristischen Maßen; Quelle: Beiblatt zur DIN V 18599-1 | ||
Charakteristische Länge + Breite (Test)Die charakteristische Länge Lchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptlängsrichtung, die charakteristische Breite Bchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptquerrichtung. Sie dienen als vereinfachende geometrische Kennwerte zur Beschreibung der Gebäudeform in der energetischen Bilanzierung. Die charakteristische Länge und die charakteristische Breite werden im Rahmen einer Bilanzierung nach DIN V 18599 zur vereinfachten Ermittlung der Leitungslängen technischer Versorgungssysteme genutzt. Auf dieser Grundlage können die Wärmeverluste der Verteilnetze und damit die Energiebedarfe für Heizung, Warmwasser und weitere Anlagensysteme abgeschätzt und in der Energiebilanz berücksichtigt werden. Die Maße werden aus dem Gebäudegrundriss abgeleitet, auch wenn dieser nicht rechteckig ist. InhaltErmittlung von Lchar und Bchar Ermittlung von Lchar und BcharDie charakteristische Länge Lchar und die charakteristische Breite Bchar eines Versorgungsbereichs werden bestimmt, indem das betrachtete Volumen zu einem Quader mit gleichem Rauminhalt vereinfacht wird. Dafür zerlegt man das Gebäudevolumen in Teilkörper, die idealerweise quaderförmig sind. Um die charakteristische Länge Lchar zu berechnen, wird die Summe der Längen aller Teilkörper ∑ Li durch die Anzahl der Geschosse nG dividiert: ∑ Li = L1 + L2 + L3 + L4 Lchar = (1/nG) • ∑ Li Um die charakteristische Breite Bchar zu berechnen, wird die Summe der Grundflächen aller Teilkörper ∑ (Li • Bi) durch die charakteristische Länge Lchar und die Anzahl der Geschosse nG dividiert: Bchar = (1/nG) • [(∑ (Li • Bi)) / Lchar] BeispielrechnungEin verschachtelter Körper wird zu einem quaderförmigen Volumen mit charakteristischer Länge und Breite vereinfacht. Die Länge ist dabei jeweils die längere Seite des Teilkörpers. Abb. 1 EINFÜGEN Abb. 1: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 8, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH Σ Li = L1 + L2 + L3 + L4 Bchar = (1 / nG) • [(Σ (Li • Bi)) / Lchar] Berechnung bei Teilkörpern mit nicht rechteckiger GrundflächeFür Teilkörper mit nicht rechteckiger Grundfläche wird die mittlere Länge und die mittlere Breite berechnet: Abb. 2 EINFÜGEN Abb. 2: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite bei einem nicht rechtwinkligem Gebäudeteil; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 9, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH Für die Fläche in der Grafik gilt: Berechnung bei geometrisch komplexen GebäudenFür geometrisch komplexe Gebäude (z.B. zylindrische Körper) können zur Ermittlung der charakteristischen Maße vereinfachend - für jeden Verteilkreis - diese Formeln herangezogen werden: $$ L_{\text{char}} = \sqrt{\frac{A_{NGF}}{n_G \cdot f_{\text{geo}}}} $$ $$ B_{\text{char}} = L_{\text{char}} \cdot f_{B/L} $$ Die geometrischen Faktoren fgeo und fB/L sind der folgenden Tabelle zu entnehmen: Abb. 3 EINFÜGEN Abb. 3: Geometrische Faktoren zur Bestimmung von charakteristischen Maßen; Quelle: Beiblatt zur DIN V 18599-1 | |
Charakteristische Länge und BreiteDie charakteristische Länge Lchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptlängsrichtung, die charakteristische Breite Bchar ist die maßgebende Ausdehnung des Gebäudes in Hauptquerrichtung. Sie dienen als vereinfachende geometrische Kennwerte zur Beschreibung der Gebäudeform in der energetischen Bilanzierung. Die charakteristische Länge und die charakteristische Breite werden im Rahmen einer Bilanzierung nach DIN V 18599 zur vereinfachten Ermittlung der Leitungslängen technischer Versorgungssysteme genutzt. Auf dieser Grundlage können die Wärmeverluste der Verteilnetze und damit die Energiebedarfe für Heizung, Warmwasser und weitere Anlagensysteme abgeschätzt und in der Energiebilanz berücksichtigt werden. Die Maße werden aus dem Gebäudegrundriss abgeleitet, auch wenn dieser nicht rechteckig ist. InhaltErmittlung von Lchar und Bchar Ermittlung von Lchar und BcharDie charakteristische Länge Lchar und die charakteristischen Breite Bchar eines Versorgungsbereichs werden bestimmt, indem das betrachtete Volumen zu einem Quader mit gleichem Rauminhalt vereinfacht wird. Dafür zerlegt man das Gebäudevolumen in Teilkörper, die idealerweise quaderförmig sind. Um die charakteristische Länge Lchar zu berechnen, wird die Summe der Längen aller Teilkörper ∑ Li durch die Anzahl der Geschosse nG dividiert: ∑ Li = L1 + L2 + L3 + L4 Um die charakteristische Breite Bchar zu berechnen, wird die Summe der Grundflächen aller Teilkörper ∑ (Li • Bi) durch die charakteristische Länge Lchar und die Anzahl der Geschosse nG dividiert: BeispielrechnungEin verschachtelter Körper wird zu einem quaderförmigen Volumen mit charakteristischer Länge und Breite vereinfacht. Die Länge ist dabei jeweils die längere Seite des Teilkörpers. Abb. 1: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 8, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH
∑ Li = L1 + L2 + L3 + L4 ∑ (Li • Bi) = (L1 • B1) + (L2 • B2) + (L3 • B3) + (L4 • B4) Lchar = (1/nG) • ∑ Li Bchar = (1/nG) • [(∑ (Li • Bi)) / Lchar] Es gelten die gleichen Maßbezüge wie zur Bestimmung der wärmeübertragenden Umfassungsfläche. Berechnung von Lchar und Bchar bei Teilkörpern mit nicht rechteckiger GrundflächeFür Teilkörper mit nicht rechteckiger Grundfläche wird die mittlere Länge und die mittlere Breite berechnet: Bi = ∑ Bj / j Abb. 2: Vorgaben zur Bestimmung der charakteristischen Länge und Breite bei einem nicht rechtwinkligem Gebäudeteil; Quelle: DIN V 18599-1 Bild 9, überarbeitet durch die ina Planungsgesellschaft mbH
L = (L1 + L2) / 2 B = (B1 + B2) / 2 Berechnung von Lchar und Bchar bei geometrisch komplexen GebäudenFür geometrisch komplexe Gebäude (z. B. zylindrische Körper) können zur Ermittlung der charakteristischen Maße vereinfachend - für jeden Verteilkreis - diese Formeln herangezogen werden: $$ L_{\text{char}} = \sqrt{\frac{A_{NGF}}{n_G \cdot f_{\text{geo}}}} $$ $$ B_{\text{char}} = L_{\text{char}} \cdot f_{B/L} $$ Die geometrischen Faktoren fgeo und fB/L sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Abb. 3: Geometrische Faktoren zur Bestimmung von charakteristischen Maßen; Quelle: Beiblatt zur DIN V 18599-1 | ||
CIS-ZellenCIGS (auch CIGSSe oder CIS) ist eine Dünnschichttechnologie für Solarzellen und steht als Abkürzung für die verwendeten Elemente Kupfer (Cu), Indium (in), Gallium (Ga), Schwefel (S) und Selen (Se) (engl. copper, indium, gallium, sulfur, and selenium). In der Anwendung werden verschiedene Kombinationen dieser Elemente verwendet: Die wichtigsten Beispiele sind Cu(In,Ga)Se2 (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid) oder CuInS2 (Kupfer-Indium-Disulfid). | ||
CO2-SpeicherAls CO2-Speicher werden nachwachsende Rohstoffe bezeichnet, da sie während ihres Wachstums mittels Photosynthese Kohlenstoffdioxid in Biomasse umsetzen. Bei der thermischen Verwertung / Verbrennung wird das bis dahin gebundene CO2 wieder freigesetzt. | |
