Glossar
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D
DEC- gestützte ZuluftkühlungBei der sorptionsgestützten Klimatisierung (Desiccative and Evaporative Cooling - DEC) ist das Kältemittel (meist Wasser) direkt mit der Atmosphäre in Kontakt. Daher spricht man hier von einem offenen Verfahren. Die erzeugte Kälte kann hierbei nur luftgeführt an den Innenraum übergeben werden. Die Kälte wird durch adiabate Kühlung erzeugt. Lediglich für die Ventilatorleistung und die Pumpen ist der Einsatz von elektrischer Energie von Nöten. | ||
Dezentrale/raumweise VersorgungDie Erzeuger stehen direkt an der jeweiligen Übergabe-/Zapfstelle. Die Verteilverluste für ein längeres Verteilnetz im Gebäude werden eingespart, was bei einem geringen Nutzenergiebedarf die effizienteste Lösung ist. Da die Erzeugung jedoch i. d. Regel über Strom erfolgt, ist dies primärenergetisch abzuwägen. Ggf. können einige nahe stehenden Übergabe-/Zapfstellen zusammengefasst werden. Typisches Beispiel: Elektrische Durchlauferhitzer zur Trinkwarmwasserversorgung an jeder Zapfstelle. | ||
Diffuse StrahlungBei diffuser Strahlung handelt es sich um die Solarstrahlung, die uns aus allen Richtungen - nach Streuung des Sonnenlichts an Wolken, Nebel, Bergen, Gebäuden etc. - erreicht. | ||
DiffusionWanderung von Wassermolekülen in einem Gasgemisch, z.B. Luft bzw. Luft in den Porenräumen von Baustoffen, aufgrund von Unterschieden im Wasserdampfpartialdruck. Diffusion ist die Mischung zweier Stoffe ohne äußere Kräfte, im Bauwesen ein Wasserdampftransport. Ähnlich wie Wärme immer von der warmen zur kalten Seite wandert, findet zwischen Bereichen unterschiedlicher Luftfeuchte eine Wasserdampfwanderung bzw. Wasserdampfdiffusion statt. Temperatur, Luftdruck und relative Luftfeuchte beeinflussen die Geschwindigkeit der Diffusion und damit die Mengen des diffundierenden Dampfs. | ||
diffusionsbremsende SchichtBauteilschicht mit 0,5 m < sd ≤ 10 m | ||
diffusionsdichte SchichtBauteilschicht mit sd ≥ 1.500 m | |
diffusionshemmende SchichtBauteilschicht mit 10 m < sd ≤ 100 m | |
diffusionsoffene SchichtBauteilschicht mit sd ≤ 0,5 m | |
diffusionssperrende SchichtBauteilschicht mit 100 m < sd < 1.500 m | ||
Direkte StrahlungSolarstrahlung, die direkt von der Sonne auf den Kollektor trifft. Sie ist intensiver als die diffuse Strahlung ; übers Jahr trifft jedoch etwa gleich viel diffuse wie direkte Strahlung auf den Kollektor. | ||
Dynamische GebäudesimulationZur Ermittlung von interner und solarer Wärmelasten im Sommerfall werden gerade bei Nichtwohngebäuden oft dynamische Simulationen durchgeführt. Hierbei werden Wetter- und Ablaufszenarien programmiert, um den Einsatz von passiven und aktiven Kühlleistungen zu überprüfen. | ||
Dynamische Steifigkeit s' [MN/m³]Die dynamische Steifigkeit s‘ (MN/m³) ist die wichtigste Materialeigenschaft für die Kennzeichnung von Trittschall-Dämmstoffen und Schalldämmeigenschaften eines WDVS. Mit einer akustischen Messung wird die Resonanzfrequenz eines Masse-Feder-Systems - wie es eine Trittschalldämmung darstellt - bestimmt. Für homogene Dämmstoffe gilt hier der Zusammenhang für die dynamische Steifigkeit: s’ = Edyn/d, worin der dynamische Elastizitätsmodul Edyn eine Materialkonstante darstellt und d die Dicke der Probe bezeichnet. | ||