Glossar
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MikroklimaDas Mikroklima ist das Klima der bodennahen Luftschichten bis etwa zwei Meter Höhe bzw. das Klima, das sich in einem kleinen, klar umrissenen Bereich (zum Beispiel zwischen Gebäuden in einer Stadt) bildet. | |
MindestluftwechselDer Mindestluftwechsel gibt an, welches Zuluftvolumen dem Gebäudenettovolumen hygienisch mindestens zugeführt werden sollte. Der Mindestluftwechsel bei Wohngebäuden ist anhand der DIN 1946-6 zu ermitteln. Bei Nichtwohngebäuden wird die DIN EN 16798 zu Rate gezogen. | |
MischluftMischung von unterschiedlichen Luftströmungen (z.B. Außen- und Umluft). | |
MischlüftungBei der Mischlüftung wird die Zuluft mit leicht erhöhten Eintrittsgeschwindigkeiten über Induktionsauslässe an der Decke oder der Wand eingebracht. Der zugeführte Luftstrom verwirbelt mit der Raumluft, die sich im Raum befindenden Personen erhalten ein nahezu homogenes Gemisch aus frischer und verbrauchter Luft. Die Absaugung erfolgt über Lufteinlässe in Bodennähe oder durch Überströmung in angrenzende Abluftzonen wie WCs. | |
Mitteldichte Faserplatte (MDF-Platte) | ||
Mittlere Wärmedurchgangskoeffizient Ū [W/m²K]Der mittlere Wärmedurchgangskoeffizient Ū [W/m²K] ist eine der beiden gesetzlichen Anforderungen an Nichtwohngebäude und betrifft die Gebäudehülle, indem ein flächengemittelter U-Wert berechnet wird. Dieser bezieht sich auf die Fläche definierter Bauteilgruppen (opak, transparent, Vorhangfassade, Glasdach) | ||
monovalenter BetriebVon einem monovalenten Betrieb spricht man, wenn der Energiebedarf über EINE Erzeugungstechnologie gewährleistet werden kann. Im Fall einer Wärmepumpe mit Außenluft als Wärmequelle ist dies nur selten möglich, so dass hier oft ein bivalenter Betrieb mit einem zweiten Erzeuger (z.B. integrierter elektrischer Heizstab) hinzugeschaltet wird. | |