Glossar
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V
Vakuum-Isolations-Paneel (VIP)Bei einem Vakuum-Isolations-Paneel handelt es sich um eine hocheffiziente Wärmedämmung. Das Prinzip ähnelt dem einer Thermoskanne, durch das Vakuum im Inneren des Paneels wurde das wärmeleitende Medium Luft entfernt und so der Wärmetransport in Form von Konvektion und Wärmeleitung drastisch reduziert. VIPs bestehen im Kern aus offenporigen Materialien (z.B. Kieselsäure). Die wärmedämmenden Eigenschaften sind im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen ca. 5 bis 10 mal besser. Nachteil ist der erhöhte Planungsaufwand, um die Paneele möglichst passgenau vorzufertigen, eine Anpassung vor Ort ist nicht möglich. | ||
VakuumröhrenkollektorenVakuumröhrenkollektoren sind Teil einer solarthermischen Anlage und dienen zur Bereitstellung von warmem Wasser. Sie bestehen aus nebeneinander liegenden Glasröhren mit einem Durchmesser von je 65-100 mm, die selektiv beschichtete Absorber beinhalten. | ||
Variabel Volumenstromanlage (VVS)Bei einer VVS-Anlage (Lüftungsanlage) ist der Zuluftvolumenstrom variabel und die Temperaturdifferenz von Zu- und Raumluft konstant. Bei einer VVS-Anlage kann die Reglung über motorische Volumenstromregler im Zu- und Abluftkanal je Raum ermöglicht werden. Dafür müssen diese jeweils mit einem eigenen Regelkreis ausgestattet sein. Unterschiedliche Wärmelasten werden in Abhängigkeit von der geforderten Raumtemperatur durch Änderung der Zuluftmenge über den Volumenstromregler ausgeglichen. Da VVS-Anlagen schnell auf veränderliche Lasten reagieren können, werden diese besonders für die Luftkühlung in Versammlungsräumen, Hörsälen eingesetzt. | ||
Ventilatoreneffizienz (Lüftungsanlage)Die Effizienz der Ventilatoren in einem Lüftungsgerät beeinflusste (zusammen mit der Betriebsweise) maßgeblich den Hilfsstrombedarf. Die Effizienz hängt vom Wirkungsgrad der Ventilatoren sowie vom Gesamtdruckverlust im Kanalnetz ab. Beides zusammen kann durch die SFP-Kategorie [Ws/m³], als Grenz-/Zielwert definiert werden. | ||
VersauerungVersauerung entsteht überwiegend durch die Umwandlung von Luftschadstoffen in Säuren. Daraus resultiert eine Verringerung des pH-Werts von Niederschlag. | |
Versauerungspotenzial (AP)Das Versauerungspotenzial (engl: Acidification Potential oder AP) [kg SO2-Äquivalent] ist eines der wichtigsten Umweltindikatoren. Durch die Verringerung des pH-Werts im Niederschlag nehmen Boden, Gewässer, Lebewesen und Gebäude Schaden. Das Versauerungpotenzial wird in Schwefeldioxid-Äquivalenten angegeben. Sekundäre Effekte, die sauren Regen an Gebäuden sichtbar machen, sind unter anderem erhöhte Korrosion an Metallen oder die Zersetzung von Naturstein. | ||
VerteilleitungenWassergeführte bzw. hydraulische Systeme nutzen einen geschlossenen Wasserkreislauf als Trägermedium zwischen dem Wärmeerzeuger und dem Übergabesystem an den Raum. Dabei wird das vom Erzeuger (z.B. Kessel) erwärmte Wasser, das zum Wärmeübertrager (z. B. Heizkörper) strömt, als Vorlauf (VL) bezeichnet. Das Wasser, welches im abgekühlten Zustand wieder zurück fließt, wird Rücklauf (RL) genannt. Hierbei ist die Vorlauftemperatur die Regelgröße für die benötigten Raumsolltemperatur und damit entsprechend höher, als der zurückfließende RL. Je nach Übergabesystem unterscheiden sich die benötigten Temperaturen im Verteilkreis. | ||
Virtuelles KraftwerkDas virtuelle Kraftwerk beschreibt den Zusammenschluss von kleinen, dezentralen Kraftwerken, wie beispielsweise von Photovoltaikanlagen, Kleinwasserkraftwerken und Biogasanlagen, kleinen Windenergieanlagen und Blockheizkraftwerken kleinerer Leistung zu einem gemeinsam steuerbaren Verbund. | |
VolllastbetriebVon Volllastbetrieb spricht man bei einem Wärme- oder Kälteerzeuger, wenn er auf der maximalen Stufe betrieben wird. I. d. Regel ist dies der Betriebspunkt mit dem höchsten Wirkungsgrad, so dass Anlagenkonzepte z.B. durch die Kombination mit Pufferspeichern auf möglichst viele Vollaststunden hinzielen sollten. | ||
Volumenstrom V [m³/h]Der Volumenstrom bezeichnet das Volumen, das pro Zeiteinheit durch einen Querschnitt strömt, z.B. ein Luftvolumenstrom in einer Lüftungsanlage. Er sollte optimalerweise nach dem hygienischen Minimum ausgelegt werden. | ||
VorlauftemperaturTemperatur des Warm-/Heizwassers bei Eintritt in den Heizkreis. | |