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Gebäudeenergiegesetz - GEGDas Gebäudeenergiegesetz (kurz GEG), das erstmalig am 01.11.2020 in Kraft getreten ist, stellt Anforderungen an die „Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“. Es löst damit die folgenden vorher geltenden Gesetze / Verordnungen ab: Energieeinspargesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). | ||
GebäudenetzLaut Gebäudeenergiegesetz ist ein „Gebäudenetz“
ein Netz zur ausschließlichen Versorgung mit Wärme und Kälte von
mindestens zwei und bis zu 16 Gebäuden und bis zu 100 Wohneinheiten. Es handelt sich also um ein Nahwärmenetz. Netze über die mehr Gebäude versorgt werden, sind "Wärmenetze". Die Begriffsdefinition "Gebäudenetz" ist in §3 des Gebäudeenergiegesetzes zu finden: https://www.gesetze-im-internet.de/geg/__3.html | ||
Gebäudezentrale VersorgungDer Erzeuger und ggf. Speicher stehen meist im unbeheizten Keller- oder Dachgeschoss. Die Wärme wird über einen Heiz- und Trinkwarmwasserverteilkreis an die jeweiligen Übergabe-/Zapfstellen in den Wohnungen übergeben. Die Wärmeverluste und Hilfsstrombedarfe für die Pumpen machen einen relevanten Anteil des Endenergiebedarfs aus. | |
Gegenstrom-WärmetauscherDas Gegenstromprinzip ist ein grundlegendes Prinzip in der Wärmeübertragung. Hierbei werden zwei unterschiedlich temperierte Stoffe, in der Regel Wasser oder Luft, aus entgegengesetzten Richtungen aneinander vorbei geleitet, so dass die Wärme von der einen auf die andere Flussrichtung / Stofflichkeit abgegeben wird. | ||
GeothermieDie Geothermie (Erdwärme) zählt zu den erneuerbaren Energiequellen. Es handelt sich dabei, um die in der Erde gespeicherte Wärme, die dieser entzogen und somit genutzt werden kann. Sie kann zum Heizen und Kühlen z.B. mittels einer Wärmepumpe direkt verwendet werden. | ||
Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert)Der Gesamtenergiedurchlassgrad g oder „g-Wert“ beschreibt die Energiedurchlässigkeit eines transparenten Bauteils. Ein g-Wert von 0,56 entspricht einem Energiedurchlass von 56 % (üblicher Wert für eine Drei-Scheiben-Verglasung). | ||
GeschosshöheDie Geschosshöhe hG bezeichnet den Abstand zwischen der Oberkante der Rohdecke eines Geschosses und der Oberkante der Rohdecke des darüberliegenden Geschosses. Beim obersten Geschoss wird bis zur Oberkante der äußersten wärmetechnisch wirksamen Schicht gemessen. Treten unterschiedliche Geschosshöhen auf, ist die Höhe anzusetzen, die für die Mehrheit der Geschosse gilt. | |
GeschosszahlDie Geschosszahl nG bezeichnet die Anzahl der Geschosse eines Gebäudes und ist als ganzzahliger, abgerundeter Wert anzugeben. Falls die Anzahl der Geschosse für ein unregelmäßiges Volumen nicht eindeutig ist, kann sie als flächengewichteter ganzzahliger Mittelwert berechnet werden: $$ Dabei ist: nG,i die Geschosszahl eines definierten Gebäudeteils (ein ganzzahliger Wert); ANGF,i die Nettogrundfläche des Gebäudeteils, in der die Geschosszahl nG,i gegeben ist. ⌊ ⌋ : oben offene Klammern geben an, dass stets abgerundet wird
Ein mehrgeschossiges Gebäude mit zwei Staffelgeschossen besitzt einen dreigeschossigen Bereich (30 m² Grundfläche), einen zweigeschossigen Bereich (40 m² Grundfläche) und einen eingeschossigen Bereich (30 m² Grundfläche). Daraus ergibt sich der flächengewichtete ganzzahlige Mittelwert für nG wie folgt: nG = ⌊ 𝞢i ANGF,i / 𝞢i (ANGF,i /nG,i) + 0,5 ⌋ nG = ⌊ (30 m² + 80 m² + 90 m²) / (30 m²/ 1 + 80 m² / 2 + 90 m² / 3 ) + 0,5 ⌋ nG = ⌊ (200 m² / 100 m²) + 0,5 ⌋ nG = ⌊ 2,5 ⌋ nG = 2 Die Geschossigkeit wird in der Bilanz mit nG = 2 berücksichtigt. | |
GHD (Gewerbe, Handel, Dienstleistung)GHD ist bei statistischen Erhebungen unterschiedlicher Gebäudenutzungen die Abkürzung für "Gewerbe, Handel und Dienstleistung". | ||
GISCODESUnter der Abkürzung GISCODE versteht man den „Gefahrstoff-Informations-System-Code“, welcher von der Berufsgenossenschaften der Bauwirtschaft (BG Bau) entwickelt wurde. Als Idee dahinter steht die Eingruppierung von Produkten (z.B. Beschichtungsmittel, zementhaltige Produkte) mit vergleichbaren Gesundheitsgefährdungen und deren Schutzmaßnahmen. Die Codes kommen u.a. bei der Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden zum Einsatz. | ||
GlobalstrahlungDie auf eine horizontale Fläche fallende solare Strahlung. Sie setzt sich aus direkter und diffuser Strahlung zusammen und ist abhängig vom geographischen Breitengrad, der Jahreszeit, sowie der Bewölkung und Partikel. Je größer der Auftreffwinkel, desto größer die Strahlungsdichte. Bei bewölktem Himmel trifft nur diffuse Strahlung auf die Erdoberfläche, weshalb die Globalstrahlung dann in Mittteleuropa unter 100 W/m² beträgt. An klaren Sommertagen hingegen erreicht sie ca. 700 W/m². Die Jahressumme der Globalstrahlung liegt in Deutschland zwischen 900 und 1200 kWh/(m²a) | |
Glossar-TestBegriffserklärung als Fließtext in zwei bis drei Sätzen. InhaltInhaltsverweis auf Überschrift 1 Überschrift 1 - Erste OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. Überschrift 2 - Zweite OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. Überschrift 3 - Dritte OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. QuellenQuellenangaben | |
Graue EnergieDie graue Energie bezeichnet die Energiemenge, die zur Her- oder Bereitstellung eines Produkts oder einer Dienstleistung direkt und indirekt aufgewendet werden muss. Sie bezieht sich auf einen spezifischen Produktions- und Bereitstellungsort. Bei der grauen Energie wird definitionsgemäß nach erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energie unterschieden. | |