Glossar
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TageslichtTageslicht ist das - sichtbare - Licht der Sonne (Sonnenlicht) bzw. der Sonnenschein, der von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang zu sehen ist, also das natürliche Licht. Eine Optimierung der Tageslichtversorgung im Innenraum (z.B. Tageslichtlenkung, tageslichtabhängige Regelung) kann zu deutlicher Reduktion des Kunstlichtbedarfs führen. | |
TageslichtquotientDer Tageslichtquotient ist ein Hilfsmittel zur Bewertung der Qualität der Tageslichtversorgung im Raum. Gesetzlich ist die Berechnung zur Energiebilanzierung nicht notwendig (Anforderungen an die Raumnutzungen kann man in den Arbeitsstättenrichtlinien und der DIN 5034 erfahren). Allerdings kann eine Berechnung von Vorteil sein, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern. Der Tageslichtquotient ist immer abhängig von der verfügbaren Beleuchtungsstärke im Außenraum und der tatsächlich verfügbaren Beleuchtungsstärke im Innenraum. | |
TeillastbetriebVon Teillastbetrieb spricht man bei einem Wärme- oder Kälteerzeuger, wenn er nicht auf seinem maximalen Auslegungsstufe betrieben wird. Dies ist bspw. im Sommer der Fall, wenn nur Trinkwarmwasserbedarf und kein Bedarf für Heizwärme besteht. Bei vielen Wärmeerzeugern (z.B. Pelletkessel, Wärmepumpe) ist der Wirkungsgrad im Teillastbetrieb schlechter, so dass durch den Einsatz von Pufferspeichern möglichst viele Volllastbetriebsstunden ermöglicht werden sollten. | ||
Temperaturfaktor fRsi [-]Der Temperaturfaktor fRsi wird an der Stelle mit der geringsten Innenoberflächentemperatur des Bauteils ermittelt (kritischster Punkt) und bewertet das Schimmelpilzrisiko. Werte über 0,7 sind hinsichtlich der Bildung von Schimmelpilz unbedenklich; je höher der Wert, umso besser. Berechnung: Quotient aus der Temperaturdifferenz zwischen der Innenoberfläche und der Außenluft (Өsi,min - Өe) und der Temperaturdifferenz zwischen der Innen- und Außenluft (Өi - Өe). | ||
Temperaturkorrekturfaktor Fx [-]Bei der Berechnung der Transmissionswärmeverluste QT fließen die unterschiedlichen Randbedingungen (z.B. gegen Außenluft / unbeheizt / Erdreich) durch Korrekturfaktoren in die Energiebilanz ein. Gemäß DIN V 18599-2:2018-09 können für ungekühlte Gebäude pauschale Werte angesetzt werden (z.B. gegen Außenluft Fe = 1,0; gegen unbeheizt Fu = 0,8). Gegen Erdreich fließt der Einfluss des charakteristischen Bodenplattenmaß B gemäß DIN EN 13370:2018-03 für die Ermittlung von Fx mit ein. Bei gekühlten Gebäuden sind die Randbedingungen Rsi/Rse gegen Erdreich und unbeheizt detailliert nach den Vorgaben der DIN EN ISO 13370:2018-03 zu ermitteln. | ||
Test | |
Test-GlossarBegriffserklärung als Fließtext in zwei bis drei Sätzen. InhaltInhaltsverweis auf Überschrift 1 Überschrift 1 - Erste OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. Überschrift 2 - Zweite OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. Überschrift 3 - Dritte OrdnungsebeneLorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. QuellenQuellenangaben | |
Thermische Energie [J]Thermische Energie ist die Energie, die in der ungeordneten Bewegung der Atome oder Moleküle eines Stoffs gespeichert ist. Sie ist eine Zustandsgröße und ist Teil der inneren Energie. Die thermische Energie wird im SI-Einheitensystem in Joule (Einheitenzeichen: J) gemessen. Umgangssprachlich wird die thermische Energie etwas ungenau als „Wärme“ oder „Wärmeenergie“ bezeichnet oder auch mit der Temperatur verwechselt. Eine Wärmezufuhr steigert die mittlere kinetische Energie der Moleküle und damit die thermische Energie, eine Wärmeabfuhr verringert sie. Kommen zwei Systeme mit unterschiedlichen Temperaturen zusammen, so gleichen sich ihre Temperaturen durch Wärmeaustausch an. Dabei geht jedoch ohne zusätzliche Hilfe niemals thermische Energie vom System niedrigerer Temperatur in das System höherer Temperatur. | ||
ThermografieDurch eine Thermografie werden Temperaturverteilungen sichtbar gemacht. Ursprünglich handelte es sich um eine Kontakttechnik, bei der sich Thermopapier durch Berührung mit warmen Flächen verfärbte. Heute wird der Begriff meistens für die Infrarot-Thermografie gebraucht, siehe auch Infrarot-Thermografie | |
TiefengeothermieTiefengeothermie beginnt bei einer Tiefe von mehr als 400 m und einer Temperatur von über 20 °C. Von Tiefengeothermie im eigentlichen Sinn sollte man jedoch erst bei Tiefen von über 1000 m und bei Temperaturen größer als 60 °C sprechen. | |
TPN - Technischer ProjektnachweisDer Technische Projektnachweis (TPN) ist ein technischer Nachweis im Förderprozess der BEG-Einzelmaßnahmen beim BAFA. Er wird nach Abschluss der Maßnahme erstellt, dokumentiert die tatsächlich umgesetzte Maßnahme und dient als Grundlage für den Verwendungsnachweis. Die Erstellung eines TPN erfolgt durch eine Energieeffizienzexpertin oder einen Energieeffizienzexperten (EEE). Nach Erstellung wird eine TPN-ID vergeben. Die Gültigkeit beträgt zwei Monate. Seit dem 07.04.2026 muss der TPN bei Projekten mit iSFP-Bonus zusätzlich verpflichtende Angaben zur Energieeffizienz und zu den äquivalenten CO₂-Emissionen. Anzugeben sind jeweils die Werte vor und nach Umsetzung der Maßnahme: Gebäudenutzfläche AN, Endenergiebedarf QE, Primärenergiebedarf QP, äquivalente CO₂-Emissionen, sowie bei Maßnahmen an der Gebäudehülle zusätzlich der Transmissionswärmeverlust HT. Wenn kein Zugriff auf die iSFP-Bilanzdaten besteht und dieser auch nicht mit vertretbarem Aufwand hergestellt werden kann, entfällt die Pflicht zur zusätzlichen Dateneingabe. In diesem Fall ist dies im TPN zu erklären; außerdem ist die Person zu benennen, die den iSFP erstellt hat. | ||
TransmissionTransmission bezeichnet den Wärmedurchgang durch ein Bauteil durch Strahlung und Konvektion an den Oberflächen. Er wird aus dem U-Wert und der Fläche des Gebäudes errechnet. | |
Transmissionswärmeverlust [kWh/a]Transmissionswärmeverluste werden auch Wärmedurchgangsverluste genannt. Sie umfassen die Energiemengen, die wegen des Temperaturunterschieds von innen und außen durch die gesamte Gebäudehülle transmittieren. Das Bauteil setzt dem Wärmedurchgang einen Widerstand entgegen. Diese Fähigkeit wird über den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des Bauteils ausgedrückt. Kann der Temperaturunterschied reduziert werden, sinken die Wärmedurchgangsverluste. | ||
TreibhauseffektDer Treibhauseffekt bewirkt umgangssprachlich die Erwärmung eines Planeten durch Treibhausgase und Wasserdampf in der Atmosphäre. Ursprünglich wurde der Begriff verwendet, um den Effekt zu beschreiben, durch den hinter Glasscheiben oder im Innenraum eines verglasten Gewächshauses die Temperaturen ansteigen, solange die Sonne darauf scheint. Heute fasst man den Begriff viel weiter und bezeichnet den atmosphärischen Wärmestau der von der Sonne beschienenen Erde als atmosphärischen Treibhauseffekt, da die physikalischen Grundlagen beider Vorgänge ähnlich sind. | |
TreibhausgaseTreibhausgase sind gasförmige Stoffe, die zum Treibhauseffekt beitragen und sowohl einen natürlichen als auch einen anthropogenen Ursprung haben können. Sie absorbieren einen Teil der vom Boden abgegebenen Infrarotstrahlung, die sonst in das Weltall entweichen würde. Ein Teil dieser Energie wird dann zusätzlich zum Sonnenlicht zurück auf die Erdoberfläche abgestrahlt. | ||
Treibhauspotenzial(engl.: global warming potential, GWP) Umweltwirkungskategorie, die den Beitrag eines Stoffes zum Treibhauseffekt beschreibt. Angegeben in kg CO2-Äquivalent. | ||
Treibhauspotenzial (GWP)Das Treibhauspotenzial (engl: Global Warming Potential, Greenhouse Warming Potential oder GWP) beschreibt die Emission von Gasen, die zum Treibhauseffekt beitragen. Durch sie wird die von der Erde abgestrahlte Infrarotstrahlung reflektiert und teilweise zur Erdoberfläche zurückgestrahlt. Dieser auch natürlich stattfindende Prozess wird durch die Anreicherung dieser Gase in der Troposphäre verstärkt, die für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Das Treibhauspotenzial fasst alle Gase im Verhältnis der Wirkung von Kohlendioxid zusammen. Da die Verweildauer der Gase in der Troposphäre je nach Gas unterschiedlich ist, wird der betrachtete Zeithorizont mit angegeben. Dieser ist üblicherweise 100 Jahre, kann aber auch 50 oder 20 Jahre betragen. | ||
Trempel-, Abseitenwand | ||
TrittschalldämmungEine Trittschalldämmung soll verhindern, dass sich Körperschallwellen vom Bodenbelag in das Tragwerk fortsetzen und sich durch das Gebäude verbreiten. Trittschalldämmungen absorbieren den Schall und trennen Materialschichten. Daher müssen sie eine geringe dynamische Steifigkeit aufweisen und elastisch sein. | ||
Trockengradstunden (TGH)Zeitintegral der Differenz von Taupunkttemperatur und einer Bezugstemperatur von 13 °C, über alle Zeiträume, in denen diese Differenz positiv ist.
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