Glossar
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W
WarmdachAls Warmdach bezeichnet man ein nicht hinterlüftetes (Flach-)Dach. Die äußere Abdichtungsebene ist dabei direkt auf der Dämmebene angebracht. | |
Wärmebereitstellungsgrad n'(WRG)Der Wärmebereitstellungsgrad charakterisiert die Zuluft-Temperaturerhöhung, bezogen auf die maximal mögliche Temperaturerhöhung. Er kann als Heizperiodenmittel angegeben werden. Eingagngsgrößen sind die Betriebscharakteristik des Wärmeübertragers und die Abwärme von elektrischen Bauteilen (Ventilatoren, Regelung) gem. DIN V 18599-6. | ||
Wärmebrückenfreies KonstruierenUm den Berechnungsaufwand gering zu halten, wurde für das Passivhaus das vereinfachte Kriterium des „wärmebrückenfreien Konstruierens“ eingeführt, bei dem die Wärmebrückenverluste ΔUWB ≤ 0,01 W/m²K in der Berechnung nicht beachtet werden müssen. Dies verlangt allerdings von vorneherein eine Berücksichtigung und Lösung aller möglicher Wärmebrücken. Bereits während der Planung müssen Wärmebrücken erkannt und betrachtet werden (z.B. Verrechnung positiver als auch negativer Ergebnisse). Eine nachträgliche Änderung im fertiggestellten Gebäude ist zwar technisch möglich, aber meist sehr aufwendig und teuer. Hinweis: Ein Gebäude kann per se nie komplett "wärmebrückenfrei" sein. Die Wärmeverluste über Wärmebrücken können nur durch eine optimierte Planung so ausgeglichen werden, dass ΔUWB verschwindend gering ausfällt. | ||
Wärmebrückenzuschlag ∆UWB [W/m²K]Aus der Summe aller längenbezogenen/zweidimensionalen Wärmebrücken [W/mK] lässt sich der für die Energiebilanz notwendige Wärmebrückenzuschlag ΔUWB [W/m²K] ermitteln. Hierfür muss zunächst jeder ψ-Wert (der für 1 m Anschlusssituation in die „Tiefe“ ermittelt wurde) mit der realen Länge l [m] der jeweiligen Wärmebrücke im Gebäude multipliziert werden. Anschließend wird die Summe der Wärmeverluste [W/K] durch die wärmeübertragende Umfassungsfläche [m²] dividiert. | ||
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)Ein Wärmedämmverbundsystem ist mehrschichtig aufgebaut und dient der Dämmung von Außenwänden. Der Dämmstoff, der an der Wand befestigt wird, ist bereits mit speziellen Putzaufbauten kombiniert. Wärmedämmverbundsysteme eignen sich insbesondere für die Sanierung bestehender Gebäude mit vorhandenen Putz- oder Betonfassaden. | ||
WärmedurchgangskoeffizientDer Wärmedurchgangskoeffizient Ū [W/m²K] eines Bauteils beschreibt die energetische Qualität eines Bauteils, bzw. wieviel Energie [W] über Transmission pro 1 m² Bauteilfläche und 1 K Temperaturdifferenz Innen-/Außenraum verloren geht. Der so definierte, im Bauwesen oft genannte „U-Wert“, ist der Kehrwert des Wärmedurchgangswiderstands Rtot und abhängig von Dicke und Qualität der einzelnen Bauteilschichten d [m] und der Wärmeleitfähigkeiten λ [W/mK]. | |
Wärmedurchgangskoeffizient des BauteilsDer U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils (früher: k-Wert) beschreibt die energetische Qualität eines Bauteils, bzw. wieviel Energie [W] über Transmission pro 1 m² Bauteilfläche, 1 K Temperaturdifferenz Innen-/Außenraum verloren geht. Er ist der Kehrwert des Wärmedurchgangswiderstands Rtot und abhängig von der Dicke d [m] und der Wärmeleitfähigkeiten λ [W/mK] der einzelnen Bauteilschichten. Die Einheit des U-Werts ist demnach W/m²K. Je kleiner der U-Wert, desto niedriger die Wärmeleitung und desto besser der Wärmeschutz. Unterschiedliche Konstruktionen lassen sich so hinsichtlich ihrer Wärmedämmeigenschaften direkt vergleichen. Im GEG werden Mindest-U-Werte für Außenbauteile von Gebäuden festgesetzt. | ||
Wärmedurchgangswiderstand des Bauteils Rtot [m²K/W]Der Wärmedurchgangswiderstand Rtot beschreibt den Widerstand eines aus homogenen Schichten bestehenden, ebenen Bauteils. Dabei werden auch der innere und äußere Wärmeübergangswiderstand mitberücksichtigt | ||
Wärmedurchlasswiderstand R [m²K/W]Der Wärmedurchlasswiderstand R [R = d/λ] definiert die Wärmeschutzwirkung einer Bauteilschicht d [m] ohne Berücksichtigung der inneren und äußeren Wärmeübergangswiderstände. Der Wärmedurchlasswiderstand eines Bauteils berechnet sich aus den Durchlasswiderständen der einzelnen Bauteilschichten. | ||
Wärmekapazität | |
WärmekonvektionDie Wärmekonvektion ist mit einer Materieverlagerung innerhalb von Gasen oder Flüssigkeiten verbunden. Dabei ist die Energie an die Moleküle des übertragenden Mediums gebunden (z.B. Luft, die an einem Heizkörper streift). | ||
Wärmeleitfähigkeit λ einer Bauteilschicht [W/mK]Die Wärmeleitfähigkeit λ wird in W/mK über den Wärmestrom Ф in Watt definiert, der durch eine Bauteilschicht mit einer Fläche von 1 m² und einer Dicke von 1 m bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin übertragen wird (Baustoffeigenschaft). Sie ist von den im Stoff enthaltenen Lufteinschlüssen, der Rohdichte, der Feuchtigkeit und der Wärmeleitfähigkeit des Grundstoffs des Baumaterials abhängig. | |
WärmeleitungDer Energietransport durch ungeordnete Wärmebewegung von Atomen und Molekülen wird als Wärmeleitung bezeichnet. Dabei werden zwei Körper mit unterschiedlichen Temperaturen in Kontakt gebracht, die schneller schwingenden Teilchen des wärmeren Körpers geben ihre Bewegung an die langsameren, kälteren Teilchen ab. Am Ende haben beide Körper die gleiche Temperatur - die Teilchen die gleiche Geschwindigkeit. Als Kenngröße wird die Wärmeleitfähigkeit λ [W/mK] verwendet. | |
WärmenetzWärmenetze sind gemäß Wärmeplanungsgesetz alle Netze zur Versorgung von Gebäuden mit Wärme oder Kälte, die keine "Gebäudenetze" im Sinne des Gebäudeenergiegesetzes sind, also mehr als 16 Gebäude oder mehr als 100 Wohneinheiten versorgen. Fernwärmenetze sind in der Regel Wärmenetze und unterliegen entsprechend den Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes. | ||
WärmeplanungsgesetzMit dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) soll die Umstellung auf eine treibhausgasneutrale Wärmeversorgung über Wärmenetze bis spätestens zum Jahr 2045 (Zieljahr) erreicht werden. Zu diesem Zweck sind die Energieversorgungsunternehmen bzw. Kommunen, die Wärmenetze betreiben, verpflichtet, sogenannte "Wärmepläne" aufzustellen und umzusetzen. Ein vorliegender Wärmeplan hat wiederum Einfluss auf die Pflicht zur Nutzung erneuerbarer Energien gemäß Gebäudeenergiegesetz. https://www.gesetze-im-internet.de/wpg/ | |
Wärmepumpe (Wirkungsprinzip)Das Wärmepumpengerät arbeitet vom Prinzip her wie ein umgekehrter Kühlschrank. Innerhalb des Gerätes zirkuliert ein Kältemittel, das bereits bei sehr niedrigen Temperaturen verdampft. Bei diesem Vorgang entzieht es einer Wärmequelle (Abluft, Erdwärme, Grundwasser, etc.) Energie. Mittels meist elektrischer Antriebsenergie wird das verdampfte Kältemittel in einem Kompressor stark verdichtet. Durch die Druckerhöhung steigt die Temperatur des Kältemittels weiter an. Bei der anschließenden Verflüssigung gibt das Kältemittel die gespeicherte Wärme (Umweltwärme plus Antriebsenergie) an einen Heiz- oder Warmwasserkreislauf ab. | ||
Wärmepumpenkompaktgerät (WPK)Die effizientesten Lüftungsanlagen verbinden die Lüftung mit der Raumheizung und der Aufbereitung von warmem Wasser. Diese sogenannten Wärmepumpenkompaktgeräte oder Kompaktaggregate beheizen die Zuluft mit Wärmerückgewinnung und einem zusätzlichen Wärmeerzeuger (Kleinstwärmepumpe), der gleichzeitig das Wasser aufheizt. Das erwärmte Wasser wird in einem Warmwasser-Speicher, welcher evtl. solar angebunden ist, gespeichert. Zur Erzeugung der Spitzenlasten ist im Gerät ein elektrischer Heizstab eingebaut. | ||
WärmequellenJedes Objekt, das in einer Form (Strahlung, Konvektion) Wärme abgeben kann, nennt man Wärmequelle. Dies kann sich im Winter positiv als Wärmegewinn oder aber auch im Sommer negativ als Wärmelast auswirken. | ||
Wärmerückgewinnung (WRG) | ||
WärmerückgewinnungsgradDer Wärmerückgewinnungsgrad gibt die Effizienz des Wärmetauschers z.B. in einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung an. Er ist als Wirkungsgrad ein wichtiger Parameter bei der energetischen Betrachtung der gesamten Haustechnik. | |
Wärmeschutzverglasung (WSVG)Bei Wärmeschutzverglasung auch Isolierverglasung oder Wärmedämmverglasung genannt handelt es sich um mindestens zweifach verglaste Fenster. Der Scheibenzwischenraum ist um die Wärmedämmung zu verbessern mit einem Edelgas meist Argon oder Krypton gefüllt. Des Weiteren gibt es Verglasung mit Zusatzeigenschaften, z.B. Sonnenschutzglas, Schallschutzglas etc. | ||
Wärmeschutzverordnung 1977 | 1984 | 1995 (bis 2002) (WSchV)Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz im Bereich der Gebäudehülle. Zielsetzung war vor dem Hintergrund steigender Energiepreise die Reduzierung des Energieverbrauchs durch bauliche Maßnahmen, zuerst im Neubau, dann auch im Bestand. Die WSchV galt zunächst im Zusammenhang mit der Heizungsanlagenverordnung. 2002 wurde sie durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) abgelöst. | ||
WärmestrahlungWärmestrahlung erfolgt zwischen zwei Körpern, die durch ein Gas (meist Luft), getrennt sind. Dabei gibt der wärmere Körper Strahlung ab, die vom kälteren Körper absorbiert wird. Der materialspezifische Emissionsgrad ε gibt dabei die Fähigkeit des Körpers an, Strahlung aufzunehmen oder abzugeben. | |
WärmetauscherEin Wärmetauscher ermöglicht es, Wärmeenergie von einem Medium an ein anderes abzugeben. Er kommt zum Beispiel bei Lüftungsanlagen zum Einsatz: Die Wärme der Raumluft wird über ein spezielles Kanalsystem an der einströmenden kühlen Frischluft vorbeigeführt und an diese abgegeben. Damit wird ein Teil der Wärme aus der Abluft wiederverwendet, Lüftungswärmeverluste werden minimiert und der Heizwärmebedarf verringert. Als Materialien für diese Kanalsysteme kommen gute Wärmeleiter wie Metallbleche oder sehr dünne Schichten aus Kunststoff in Frage. | |
WärmeträgerFlüssigkeiten oder Luft, die die Aufgabe haben, Wärme vom Kollektor zum Speicher zu transportieren werden als Wärmeträger bezeichnet. In Solaranlagen kommt meist ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel zum Einsatz, damit der Kollektor im Winter nicht einfriert. | |
WärmeübergangMischform aus Konvektion, Strahlung und Leitung, z.B. bei einem Bauteil der wärmeübertragenden Gebäudehülle. | ||
Wärmeübergangskoeffizient [W/m²K]Der Wärmeübergangskoeffizient (auch Wärmeübergangszahl oder Wärmeübertragungskoeffizient genannt), ist ein Proportionalitätsfaktor, der die Intensität des Wärmeübergangs an einer Grenzfläche bestimmt. Der Wärmeübergangskoeffizient in W/(m²K) ist eine spezifische Kennzahl einer Anordnung eines Materials zu einer Umgebung. Je höher der Wärmeübergangskoeffizient, desto schlechter ist die Wärmedämmeigenschaft der Stoffgrenze. Sein Kehrwert ist der Wärmeübergangswiderstand RS in (m²K)/W. | ||
Wärmeübergangswiderstand Rs [m²K/W]Der Wärmeübergangswiderstand RS in (m²K)/W ist der Kehrwert des Wärmeüberganskoeffizienten. Je höher der Wärmeübergangswiderstand, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft. Der Wärmeübergangswiderstand wird je einmal für die Innen- und Außenseite eines Bauteils angegeben. Diese Kennwerte ergeben zusammen mit den Wärmedurchlasswiderständen der einzelnen Bauteilschichten den Wärmedurchgangswiderstand. | ||
Wärmeübergangswiderstand Rsi/Rse [m²K/W]Als äußerer Wärmeübergangswiderstand Rse (m²K)/W wird die Wärmeübertragung von der äußeren Bauteilschicht an die umgebende Außenluft bzw. unbeheizten Berich oder Hinterlüftungsebene bezeichnet. Der innere Wärmeübergangswiderstand Rsi (m²K)/W erfasst die Wärmeübertragung von der inneren Bauteilschicht an die umgebende Innenraumluft. | ||
wärmeübertragende Umfassungs-/Hüllfläche A [m²]gesamte wärmeübertragende Außenoberfläche eines Gebäudes oder der konditionierten Zone eines Gebäudes, über die eine Wärmebilanz mit einer bestimmten Raumtemperatur erstellt wird. Sie schließt alle Räume mit ein, die direkt oder indirekt durch Raumverbund, d. h. über Innenbauteile (wie z.B. ungedämmte Wände, Böden, Decken) thermisch konditioniert werden. | ||
Warmwasserspeicher (WWS)Es gibt verschiedene Arten von Warmwasserspeichern (z.B. Schichtladespeicher), ihnen allen gemeinsam ist, dass sie ständig (im Gegensatz zum Durchlauferhitzer) warmes Wasser vorhalten. | ||
WasseräquivalentDas Wasseräquivalent ist die Wärmekapazität eines Speichermediums, die der eines Kubikmeters Wassers im flüssigen Zustand bei Normaldruck entspricht. Es wird zum Beispiel vom KWK-Gesetz verwendet, um die maximale Speicherenergie zu beziffern. | |
Wasserdampf-Diffusionswiderstand µ | ||
Wasserdampf-SättigungsdruckWasserdampfsättigungsdruck psat [Pa] = gibt in Abhängigkeit der Temperatur Ө [K] einer Bauteilschicht an wieviel Feuchte maximal in einer Bauteilschicht aufgenommen werden kann. | ||
wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd [m]Dicke d einer ruhenden Luftschicht, die den gleichen Wasserdampf-Diffusionswiderstand besitzt wie eine betrachtete Bauteilschicht bzw. ein aus Schichten zusammengesetztes Bauteil (sd = µ • d); Für mehrschichtige, ebene Bauteile gilt die Addition der einzelnen wasserdampfdiffusionsäquivalenten Luftschichtdicken der Einzelschichten. | ||
WasserdampfteildruckWasserdampfteildruck p [Pa] = ist der vorhanden Wasserdampfdruck in der jeweiligen Bauteilschicht. | |
Watt (peak) [kWp]„Peak“ bedeutet Spitzenleistung mit Watt (peak) wird die Spitzenleistung von Photovoltaikmodulen beschrieben. Hierfür wird unter genormten Bedingungen das Photovoltaik-Paneel einer senkrecht auftreffenden Strahlung von 1.000 Watt ausgesetzt. Die dann als Strom gelieferte Leistung des Paneels wird als dessen Norm-Leistung festgehalten und als Watt (peak) oder eben Wp bezeichnet. Die Summe aller Paneele einer Anlage ergibt so eine Norm-Leistung der gesamten Anlage, diese liegt im Bereich des Wohnungsbaus meist bei einigen kWp. Für 1 kWp müssen ca. 8 m² Photovoltaik verlegt werden (bei einem Wirkungsgrad von 12,5 %). Die Spitzenleistung sagt noch nichts über den Ertrag der Anlage aus. Pro kWp können im Rhein-Main-Gebiet 800 bis 850 kWh Ertrag erwartet werden, im Breisgau über 1.000 kWh, in Gebieten mit Hochnebel etc. auch unter 600 kWh. | ||
Wirkungsabschätzung(Ökobilanz-Phase:) Phase, in der die Umrechnung (Klassifizierung und Charakterisierung) der Sachbilanz-Ergebnisse in Umweltwirkungsindikatoren erfolgt. | |
WirkungsbilanzAuf die Sachbilanz folgt in der Ökobilanz die Aufstellung der Wirkungsbilanz. Sie weist allen Stoff- und Energieumwandlungsprozessen der Sachbilanz einzelne Emissionen zu. Zur besseren Auswertung werden die verschiedenen Emissionsarten zu Gruppen ökologischer Wirkungskategorien (z.B. Beitrag zum Treibhauseffekt) zusammengefasst. Darüber werden so genannte Äquivalente ermittelt, die im Verhältnis zu einem Leitschadstoff die Wirkung aller beteiligten Schadstoffe ausweisen. Es stehen dabei über dreißig verschiedene Leitschadstoffe als Bezugspunkte zur Verfügung. Sind aus der Sachbilanz keine prozessspezifischen Daten verfügbar, so kann der Bilanzierende auf vergleichbare Prozesse aus Datenbanken zurückgreifen. Solche Austauschprozesse sind im Sinne der Nachvollziehbarkeit der Ökobilanz auszuweisen. | |
Wirkungsgrad [%]Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung im optimalen Betriebszustand an. Als Wirkungsgrad eines Umwandlungsprozesses, z.B. in Kraftwerken oder Heizanlagen, bezeichnet man das Verhältnis der erzielten nutzbaren Energie zu der für den Umwandlungsprozess eingesetzten Energie. Der Wirkungsgrad gibt die Effizienz einer Anlagentechnik zu einem bestimmten Zeitpunkt an. Bei einer Wärmepumpe spricht man hierbei vom COP (Coefficient of Performance), der das Verhältnis der Heizleistung zur effektiven (elektrischen) Leistungsaufnahme beschreibt. Der Wirkungsgrad eines Kessels wird traditionell auf den Heizwert des Brennstoffs bezogen (ohne Wärmerückgewinnung aus dem Abgabs). Um heutige Technologien richtig bewerten zu können muss sich dieser jedoch auf den Brennwert beziehen. | ||
Wirkungsgrad einer Solarzelle bzw. eines ModulsDer Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent der eingestrahlten Lichtmenge in nutzbare elektrische Energie umgewandelt wird. | ||
Wohngebäude (WG)Als Wohngebäude definiert man alle Gebäude mit einer Hauptwohnnutzung (z.B. Einfamilien-, Mehrfamilienhaus). Hotels sind keine Wohngebäude. | ||
Wohnungszentrale VersorgungUm die Verteilverluste zu minimieren wird in MFH oft auf eine wohnungszentrale Lösung gesetzt, bei der nur Kaltwasser durch das Gebäude verteilt wird. Der Erzeuger und ggf. ein integrierter Speicher stehen in einem Nebenraum oder in Küche/Bad und sollte im Falle einer Verbrennungstechnologie raumluftunabhängig betreiben werden. Gering dimensionierte Verteilkreispumpen sind dennoch erforderlich. Typisches Beispiel: wohnungsweise Gas-Thermen (Anschluss der Wohnungen an die Gasleitung und an ein Abgasrohr) erforderlich. | |
WU-BetonWasserundurchlässiger Beton (z.B. zum Bilden einer "weißen Wanne" im Keller) | |